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Sonntag, den 20 April 2014

Trocken fallende Bäche, sprudelnde Quellen

Auf der Bärlauchroute durch das Durbeketal bis zu den Paderquellen

Radtour in Kooperation mit dem ADFC-Lippe

Bärlauch

"Einhorn"

Beke

Paderquellen

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Über Horn, Veldrom und Kempen geht es nach langem mäßigen Anstieg hinein in das obere Durbeketal. Nach den warmen März- und bisherigen Apriltagen können wir den Frühling mit seinem frischen Grün bereits in vollen Zügen genießen. Auch Feinschmecker kommen auf ihre Kosten. Dafür sorgt einer der Frühlingsboten des Pflanzenreichs, der Bärlauch, der hier im noch lichten Buchenwald einen geschlossenen Blätterteppich ausbildet. Während die weißen Blütenknospen des Bärlauchs beginnen aufzubrechen, sind die bunten Tupfer des bereits verblühenden Lerchensporns nur noch schwer zu finden. Als Standort bevorzugen diese Frühblüher den nährstoffreichen Boden auf Kalkgestein, das seinerseits für das Trockenfallen der Bäche verantwortlich ist.

So können wir die strukturreiche Bachsohle sehen und staunen, wie sie vom Wasser, wenn es in nassen Zeiten fließt, geformt wird. Stellenweise fühlt man sich mitten hinein in die Fabelwelt versetzt, wie das Bild des "Einhorns" am Ufer der Durbeke belegt. Am Ende des Tockentals stehen wir dann plötzlich vor dem rauschenden Bachbett der Beke. Das zuvor versickerte Wasser tritt weit unterhalb, wie an den Paderquellen in Paderborn, unserem Zielort, wieder zutage. Der große Abfluss des glasklaren Wassers in der Pader ist besonders eindrucksvoll. Duch malerische Gassen geht es dann in Richtung Bahnhof.

Während einer Einkehr unterwegs können sich die Teilnehmerinnen und Teinehmer stärken. Die Rückkehr ab Paderborn ist mit dem Zug geplant.

Anmeldung daher bis zum 16. 4.2014 beim Tourenleiter per Email: karlheinz.meier(at)fisdt.de oder Tel.: 05231/50439
Kostenbeitrag für die Rückfahrt: ca. 9 Euro

Start: 11:00 Uhr Detmold, Litfaßsäule auf dem Hasselter Platz
Schwierigkeitsgrad: ca. 40 km
Für den zunächst langen Anstieg bis zur Quelle des Silberbaches ist ein wenig Kondition erforderlich. Nach Überqueren der Wasserscheide zwischen dem Weser- und Lippegebiet geht es dann genussreich bergab hin bis zu den Paderquellen.

Ihr Naturparkführer: Karlheinz Meier